Aktuelle Trikotnummern der Nationalmannschaft & anderer Fußballstars

Der Mythos Trikotnummer

Jeder Amateurfußballer pocht mittlerweile auf seine eigene Lieblingsrückennummer. Jeder Fußball-Fan kauft sich ein Trikot mit der Nummer seines Idols. Doch was steckt eigentlich hinter diesen ganzen Nummern? Spielt man selbst, wird einem die Nummer 10 von Messi nicht genauso gut spielen lassen. Fans und Spieler wollen aber ihre Verbundenheit zu ihren Fußball-Idolen ausdrücken. Die Trikotnummern der aktuellen Superstars sind deshalb nicht umsonst die begehrtesten Ziffern für die Fans. Es stellt sich deshalb die Frage, wie der Hype um die mystischen Zahlen auf dem Rücken überhaupt entstand. Interessant ist hierbei auch, welche Wichtigkeit eine Nummer für die Profis selbst eingenommen hat.

trikotnummern von internationalen Stars (Copyright Shutterstock 1317421)

trikotnummern von internationalen Stars (Copyright Shutterstock 1317421)

Geschichte der Trikotnummer

Eine Rückennummer im Fußball soll erstmals im englischen Fußball eingesetzt worden. Die Quellen streiten sich hierbei zwischen 1928 und 1933. Eine andere Quelle behauptet aber auch, dass die Trikotnummern bereits 1911 in Australien benutzt wurden. Ab 1939 waren bei internationalen Spielen für alle Mannschaften die Rückennummern 1-11 vorgesehen, die jeweils einer spezifischen Position zuordenbar waren. Später fielen diese positionsgebundenen Nummern weg und sie konnten frei gewählt werden. Bis heute stehen aber bestimmte Nummern immer noch in Verbindung mit einer klassischen Position.

Beispielsweise hat ein Torwart die Nummer 1, ein Mittelstürmer die Nummer 9, oder der Spielgestalter die Nummer 10. Mittlerweile wählen die Spieler ihre Nummer nach ihren persönlichen Wünschen aus und es ist teilweise ein Kampf um spezifische Nummern entfacht. Gleichzeitig gab es aber auch in einigen Ligen Einschränkungen, die besonders hohe Rückennummer nicht mehr erlaubten. Generell sind bei internationalen Spielen auch nur zweistellige Rückennummern erlaubt. Die FIFA machte bei Andreas Herzog und seinem 100. Länderspiel eine Ausnahme und lies ihn mit der Rückennummer 100 auflaufen.

Bekannte Trikotnummer von Fußballstars

In der Vergangenheit haben sich einige Nummern herauskristallisiert, die immer wieder gerne von den Fußballstars gewählt werden. Klassischerweise spricht man von den Torhütern von der Nummer 1, weshalb es auch der Normalfall ist, dass alle Stars auf der Torhüterposition, wie z.B. Manuel Neuer oder Oliver Kahn mit dieser Nummer auflaufen oder aufgelaufen sind. In der Defensivabteilung gab es verschiedene Rückennummern der Fußballgrößen.

Ein Paolo Maldini ist beispielsweise mit seiner Rückennummer 3 bekannt, genauso wie ein Bixente Lizarazu vom FC Bayern München. Ebenso lief Roberto Carlos mit dieser Nummer für die Königlichen aus Madrid auf. Dem Abwehrchef kann oft die Rückennummer 5 zugeordnet werden. Bei der vergangenen WM gehörte diese Mats Hummels, der sie mittlerweile auch beim FC Bayern besitzt. Berühmtester „5er“ in der Fußball-Geschichte dürfte aber wohl Franz Beckenbauer gewesen sein. Mit der Nummer 6 läuft im modernen Spielsystem ein defensiver Mittelfeldspieler auf. Aktuell tut dies damit z.B. Thiago vom FC Bayern oder Pogba von Man. Utd. In der deutschen Nationalmannschaft hat diese Nummer Sami Khedira inne. Er trat damit als Weltmeister-Sechs die Nachfolge von Guido Buchwald an, der diese Nummer beim Triumph 1990 trug.

Die Rückennummer 7 wurde schon oft von herausragenden Kickern getragen. Weltfußballer CR7, Antoine Griezmann oder Franck Ribery sind nur einige von aktuellen Weltklassespielern mit dieser Nummer. Die „7“ wird auch immer mit dem deutschen WM-Titel 2014 in Verbindung gebracht werden, denn Bastian Schweinsteiger hatte mit seiner Leistung im Finale maßgeblichen Anteil am Erfolg. Für herausragende Leistungen im Mittelfeld stehen auch die „Achter“. Mit Toni Kroos, Andres Iniesta, Xavi, Steven Gerrard oder Frank Lampard sind hier nur einige Akteure genannt. Die „Neun“ wurde klassischen Stürmern wie Gerd Müller, Uwe Seeler, Robert Lewandowski, Zlatan Ibrahimovic oder Karim Benzema zu Teil. Genauso wie die Nummer 10 von kreativen Weltklassekickern wie aktuell von Lionel Messi, Neymar oder Arjen Robben und früher von Akteuren wie Lothar Matthäus, Maradona oder Pele getragen wurde. Die Nummer 11 gehört klassisch dem Mittelstürmer, heute z.b. Timo Werner von RB Leipzig.

Trikotnnummern der deutschen Nationalmannschaft 2018

Aktueller Stand: 15.April 2018
Torwart
Trikot Nr. 1Manuel Neuer
Trikot Nr. 1Kevin Trapp
Trikot Nr. 12Bernd Leno
Trikot Nr. 22Marc-Andre ter Stegen
Abwehr
Trikot Nr. 2Marvin Plattenhardt
Trikot Nr. 3Jonas Hector
Trikot Nr. 4Matthias Ginter
Trikot Nr. 5Mats Hummels
Trikot Nr. 16Antonio Rüdiger
Trikot Nr. 17Jérôme Boateng
Trikot Nr. 18Joshua Kimmich
Trikot Nr. 25Marcel Halstenberg
Mittelfeld und Sturm
Trikot Nr. 6Sami Khedira
Trikot Nr. 7Julian Draxler
Trikot Nr. 8Toni Kroos
Trikot Nr. 9Sandro Wagner
Trikot Nr. 10Mesut Özil
Trikot Nr. 11Timo Werner
Trikot Nr. 13Thomas Müller
Trikot Nr. 14Emre Can
Trikot Nr. 15Sebastian Rudy / Amin Younes
Trikot Nr. 19Mario Götze / Leroy Sanè
Trikot Nr. 20Julian Brandt
Trikot Nr. 21İlkay Gündoğan
Trikot Nr. 23Mario Gomez
Trikot Nr. 24Leon Goretzka
Trikot Nr. 25Lars Stindl
Trikot Nr. 26Nikolas Süle

Verteilung der Nummern: 23 Spieler im WM/EM Kader

Bei Spielen der Nationalmannschaft sind nach Statuten der FIFA/UEFA nur die Trikotnummern 1-23 erlaubt. Dies entspricht auch der erlaubten Kadergröße bei einer Welt- oder Europameisterschaft. Drei Spieler davon müssen Torhüter sein, von denen ein Torwart die Rückennummer 1 erhalten muss. Die übrigen Trikotnummern dürfen frei verteilt werden. Bei einem Spiel müssen die Rückennummern der Spieler mit dem auf dem Spielblatt angegebenen Nummern übereinstimmen. Die Deutsche Fußball Liga legt den Vereinen der Fußball-Bundesliga und 2. Fußball-Bundesliga grundsätzlich nahe, eine durchgehende Nummerierung der Rückennummern vorzunehmen, so dass die höchste Rückennummer in Relation zur tatsächlichen Größe des Spielerkaders steht.

Trikotnummern von bekannten Nationalmannschaften (Shutterstock / Thomas Pajot)

Trikotnummern von bekannten Nationalmannschaften (Shutterstock / Thomas Pajot)

Die Nummern 1 bis 23 vorgestellt

Im Folgenden werden ein paar bekannte Trikotnummern aufgezählt, die von aktuellen und vergangenen Fußballstars getragen wurden:

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 1:
Die Nummer der Torhüter hat sich bis heute nicht geändert und jeder Torwart möchte die Nummer Eins bei seinem Verein sein. Von Amateur-Keeper bis zum Welttorwart.

Prominente Beispiele:
Sepp Maier (FC Bayern + Nationalmannschaft), Oliver Kahn (FC Bayern + Nationalmannschaft), Manuel Neuer (FC Bayern + Nationalmannschaft), Gianluigi Buffon (Juventus Turin + Nationalmannschaft), Petr Cech (früher FC Chelsea + Nationalmannschaft), Iker Casillas (FC Porto + früher Nationalmannschaft), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), David de Gea (Man Utd. + Nationalmannschaft), Thibaut Courtois (Nationalmannschaft), Hugo Lloris (Tottenham. + Nationalmannschaft)

Manuel Neuer im Deutschland Trikot 2018 mit der Trikotnummer 1. (Foto Shutterstock)

Manuel Neuer im Deutschland Trikot 2018 mit der Trikotnummer 1. (Foto Shutterstock)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 2:
Die Nummer 2, meist die Nummer von Defensivspezialisten, die auf der Außenbahn zu Hause sind.

Prominente Beispiele:
Willy Sagnol (früher FC Bayern), Gary Neville (früher Man Utd), Daniel Carvajal (Real Madrid), Niklas Süle (Nationalmannschaft), Diego Godin (Atletico Madrid), Thiago Silva (PSG), Dani Alves (früher FC Barcelona, Nationalmannschaft), Fabinho (AS Monaco),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 3:
Ebenfalls eine sehr häufige Nummer für Abwehrspieler.

Prominente Beispiele:
Lucio (früher FC Bayern), Bixente Lizarazu (früher FC Bayern), Roberto Carlos (früher Real Madrid), Andreas Brehme (früher Nationalmannschaft), Benedikt Höwedes (früher FC Schalke 04, Nationalmannschaft), Filipe Luis (Atletico Madrid), Gerard Pique (FC Barcelona), Giorgio Chiellini (Juventus Turin), Pepe (früher Real Madrid, Nationalmannschaft)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 4:
Die Nummer 4 findet sich meist in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld wieder.

Prominente Beispiele:
Sergio Ramos (Real Madrid), Vincent Kompany (Man. City), Niklas Süle (FC Bayern), Samuel Kuffour (früher FC Bayern), Georg Schwarzenbeck (früher FC Bayern, Nationalmannschaft), Ivan Rakitic (FC Barcelona), Joe Allan (Stoke City), Toby Alderweireld (Tottenham),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 5:
Die Nummer 5 besitzen heute wie damals, zahlreiche Spieler mit Führungsqualitäten.

Prominente Beispiele:
Mats Hummels (FC Bayern), Franz Beckenbauer ((früher FC Bayern, Nationalmannschaft), Klaus Augenthaler (früher FC Bayern, Nationalmannschaft), Sergio Busquets (FC Barcelona), Allesandro Costacurta (früher AC Mailand), Marquinhos (PSG), Zinedine Zidane (früher Real Madrid), Carles Puyol (früher FC Barcelona), John Stones (Man City), Marc Barta (BVB)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 6:
Der klassischer Sechser ist im defensiven Mittelfeld zu Hause und ist im modernen Fußball neben der Balleroberung auch für die Spielgestaltung verantwortlich.

Prominente Beispiele:
Thiago (FC Bayern), Marco Veratti (PSG), Paul Pogba (Man. Utd.), Laurent Koscielny (FC Arsenal), Danny Drinkwater (FC Chelsea), Xavi (früher FC Barcelona), Guido Buchwald (früher VfB Stuttgart, Nationalmannschaft), Koke (Atletico Madrid), Sami Khedira (Juventus Turin, Nationalmannschaft),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 7:
Die Nummer 7 glänzt meist durch eine herausragende Technik, Ballgefühl und Tempo im Spiel. Kreativer Punkt einer Mannschaft.

Prominente Beispiele:
Franck Ribery (FC Bayern), David Beckham (früher Man. Udt), Cristiano Ronaldo (Real Madrid), Bastian Schweinsteiger (früher Nationalmannschaft), Antoine Griezman (Atletico Madrid), Mehmet Scholl (früher FC Bayern), Juan Cuadrado (Juventus Turin), Lucas (PSG), Raul (früher Real Madrid, FC Schalke, Nationalmannschaft), Luis Figo (früher Inter Mailand, FC Barcelona), Ricardo Quaresma (Besiktas), Heung-Min Son (Tottenham)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 8:
Unter der Position Achter versteht man einen sowohl stark defensiv als auch offensiv geforderten Spieler im zentralen Mittelfeld.

Prominente Beispiele:
Javi Martinez (FC Bayern), Iniesta (FC Barcelona), Ilkay Gündogan (Man. City), Steven Gerrard (früher FC Liverpool), Frank Lampard (früher FC Chelsea), Toni Kroos (Real Madrid, Nationalmannschaft), Gennaro Gattuso (früher AC Mailand), Juninho (Olympic Lyon), Michael Zorc (BVB), Fredrik Ljunberg (früher FC Arsenal), Fritz Walter (früher 1. FC Kaiserslautern), Jan Jongbloed (Nationalmannschaft Niederlande, als Torwart), Nuri Sahin (BVB), Thiago Motta (PSG)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 9:
Ein Neuner bezeichnet in der Regel den klassischen Mittelstürmer einer Mannschaft, der für die nötigen Tore sorgen soll.

Prominente Beispiele:
Robert Lewandowski (FC Bayern), Karim Benzema (Real Madrid), Romelu Lukaku (Man. Utd)., Roberto Firmino (FC Liverpool), Jamie Vardy (Leicester City), Luca Toni (früher FC Bayern), Roy Maakay (früher FC Bayern), Giovanni Elber (früher FC Bayern), Fernando Torres (Atletico Madrid), Luiz Suarez (FC Barcelona), Gonzalo Higuain (Juventus Turin), Edin Dzeko (AS Rom), Edinson Cavani (PSG), Falcao (AS Monaco), Klaus Fischer (früher FC Schalke, Nationalmannschaft), Ronaldo (früher Real Madrid, Nationalmannschaft)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 10:
Spielgestalter, Spielmacher. Agiert meist hinter den Spitzen und ist neben den eigenen Toren für die Ballverteilung verantwortlich.

Prominente Beispiele:
Arjen Robben (FC Bayern), Lionel Messi (FC Barcelona), Neymar (PSG), Sergio Agüero (Man. City), Zlatan Ibrahimovic (Man. Utd.), Harry Kane (Tottenham), Philippe Coutinho (FC Liverpool), Luka Modric (Real Madrid), Paulo Dybala (Juventus Turin), Franceso Totti (früher AS Rom), Luis Figo (früher Real Madrid)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 11:
Die Nummer 11 trägt in der Regel ein Offensivspieler.

Prominente Beispiele:
Gareth Bale (Real Madrid), Ousmane Dembele (FC Barcelona), Douglas Costa (Juventus Turin), Angel di Maria (PSG), Miroslav Klose (früher FC Bayern), Memphis Depay (Olympic Lyon), Mohamed Salah (FC Liverpool), James Rodriguez (FC Bayern), Marco Reus (BVB), Timo Werner (RB Leipzig)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 12:
Die Nummer 12 ist im Vereinsfußball meist für die Fans als „zwölften Mann“ reserviert. Bei internationalen Spielen muss die Nummer allerdings vergeben werden.

Prominente Beispiele:
Marcelo (Real Madrid), Bernd Leno (Nationalmannschaft)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 13:
Auch im Fußball existiert der Aberglaube und manche Spieler verzichten bewusst auf diese Nummer. Einige Spieler tragen die Nummer sogar stolz und ohne Angst.

Prominente Beispiele:
Rafinha (FC Bayern), Gerd Müller (früher Nationalmannschaft), Thomas Müller (Nationalmannschaft), Michael Ballack (früher Leverkusen, FC Bayern, FC Chelsea, Nationalmannschaft), Paolo Sergio (früher FC Bayern),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 14:

Prominente Beispiele:
Xabi Alonso (früher FC Bayern, Real Madrid, FC Liverpool, Nationalmannschaft), Claudio Pizarro (früher FC Bayern), Mario Basler (früher FC Bayern), Javier Mascherano (FC Barcelona), Chicarito (früher Man Utd, Nationalmannschaft), Ibrahim Affeley (Stoke City), Jordan Henderson (FC Liverpool),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 15:

Prominente Beispiele:
Eric Dier (Tottenham), Paulinho (FC Barcelona), Andre Barzagli (Juventus Turin), Eliaquim Mangala (Man City)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 16:
Prominente Beispiele:
Daniele de Rossi (AS Rom), Jens Jeremis (früher FC Bayern)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 17:

Prominente Beispiele:
Mario Mandzukic (Juventus Turin), Thorsten Fink (früher FC Bayern), Marek Hamsik (SSC Neapel), Kevin de Bruyne (Man City), Per Mertesacker (früher Nationalmannschaft)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 18:

Prominente Beispiele:
Jordi Alba (FC Barcelona), Riccardo Montolivo (AC Mailand),

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 19:

Prominente Beispiele:
Carsten Jancker (früher FC Bayern), Mario Götze (früher FC Bayern), Leonardo Bonucci (AC Mailand), Djibril Sidibé (AS Monaco), Sadio Mané (FC Liverpool), Leroy Sane (Man City)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 20:

Prominente Beispiele:
Dele Alli (Tottenham), Hasan Salihamidzic (früher FC Bayern), Layvin Kurzawa (PSG)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 21:

Prominente Beispiele:
Philipp Lahm (früher FC Bayern), Zinedine Zidane (früher Juventus Turin), David Silva (Man. City), Andre Schürrle (BVB), Alexander Zickler (früher FC Bayern)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 22:

Prominente Beispiele:
Isco (Real Madrid), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Christian Pulisic (BVB)

Berühmte Fußballstars mit der Trikotnummer 23:

Prominente Beispiele:
David Beckham (früher Real Madrid), Rafael van der Vaart (früher HSV, Real Madrid), Julian Draxler (PSG), Emre Can (FC Liverpool), Christian Eriksen (Tottenham), Shinji Kagawa (BVB)

Welche Trikotnummern werden nicht (mehr) vergeben?

Einige Spieler haben so große Verdienste für ihre Clubs geleistet, dass sich einige Vereine dazu entschlossen haben, deren Rückennummern nicht mehr zu vergeben. Ein Beispiel hierfür ist die Vereinslegende Paolo Maldini vom AC Mailand. Seine Rückennummer 3 sollte erst wieder vergeben werden, wenn einer seiner Söhne den Sprung in die Profimannschaft schafft. Neben dieser Rückennummer vergibt der AC Mailand auch die Nummer 6 nicht mehr, mit der einst Franco Baresi auflief.

Ein weiteres Beispiel aus Italien liefert der SSC Neapel. Dort wird die Nummer 10 von Diego Maradona nicht mehr vergeben. Beim wohl besten Fußballer aller Zeiten, Pele, entschied sich auch der ehemalige New Yorker Club Cosmos dazu, seine Nummer 10 nicht mehr zu vergeben. Nicht vergessen ist auch Johan Cruyff, für den Ajax Amsterdam sein Nummer 14 in ewiger Erinnerung behält.

Prominentestes Beispiel in Deutschland ist Lukas Podolski. Seine Nummer 10 beim 1.FC Köln wird nur wieder vergeben, sollte er selbst nochmal die Schuhe für den Club schnüren. Weiterhin vergibt der FC St. Pauli seine Rückennummer 21 nicht mehr. Diese gehört nun für immer Holger Stanislawski. In Portugal hat sich auch der Jugendverein von Cristiano Ronaldo, der CF Andorinha, dazu entschlossen seine Nummer 7 zu seinen Ehren nicht mehr zu vergeben.

Neben den Verdiensten gibt es aber auch traurige Schicksale, die dazu führten, dass eine Rückennummer nicht mehr vergeben wird. Marc-Vivien Foe´s Nummer 23 wird nach seinem Herzstillstand bei Manchester City nicht mehr vergeben. Gleiches gilt für Benfica Lissabon, der nach dem Tod von Miklos Feher seine Nummer 29 nicht mehr vergeben wird.

Bedeutungsverlust der Trikotnummern

Früher wie heute, standen einige Rückennummern oft für große Spieler. Während Spieler wie Ronaldo und Messi heute im Fokus stehen, verschwinden aber die ehemaligen Superstars immer mehr aus dem Gedächtnis der Leute und mit ihnen deren einst populären Rückennummern.

Rückennummern, die früher für bestimmte Werte standen, haben für die jungen Spieler keinerlei Bedeutung mehr. Stattdessen verbinden die Spieler nun ihre eigenen Geschichten mit ihren Trikotnummern und veranstalten manch Zahlensalat.
Ein prominentes Auslaufmodell unter den Rückennummern ist die Nummer 5, einst vom Kaiser Franz Beckenbauer persönlich getragen. Sie stand für Aussage, Revolution und Freiheit. In den 70ern und 80ern transportierte sie sogar ein Lebensgefühl und man wollte auch optisch seinen Idolen ähneln.

Prominent waren auch einst die Nummern 2, 8 oder 9. Sie standen für Torgefährlichkeit, Brutalität, Laufbereitschaft und Genialität. Die Nummer 10 stand für herausragende Technik, Freistoß-Tore und tödliche Pässe. Mit der zweikampfstarken Nummer 4 wollte es kein Gegenspieler zu tun bekommen. Bis heute sind mit diesen Nummern zahlreiche ehemalige Fußballstars eng verbunden.

Es war deshalb damals für die Spieler eine große Anerkennung diese Nummern tragen zu dürfen. Mit der Möglichkeit der freien Wahl der Rückennummer ging dies nach und nach verloren. Es gibt noch immer Positionen, bei denen man von der „Sechs“ oder der „Zehn“ spricht, die tatsächlichen Rückennummern haben sich aber geändert.